Doppelbelastung für die Braves – Pokalniederlage gegen Gießen, ungefährdeter Doppelsieg gegen Kassel

Drei Spiele in drei Tagen mussten die Braves am vergangenen Himmelfahrtswochenende austragen. Am Himmelfahrtstag hatte man zum Pokalspiel der ersten Runde des Hessenpokals zunächst die klassenhöheren Gießen Busters zu Gast und verlor in einer unterhaltsamen Partie mit 16-21.

 

Am darauffolgenden Samstag folgte in der Meisterschaftsrunde dann ein Double Header gegen die zweite Vertretung der Kassel Herkules, in der man beide Spiele souverän für sich entscheiden konnte. Ein 14-4 im ersten Spiel wurde gefolgt von einem 11-1 Sieg in der zweiten Begegnung. Beide Spiele endeten aufgrund der 10-Run-Rule vorzeitig.

 

Im Pokalspiel gegen die Gießen Busters am vergangenen Donnerstag erwischten die Braves zu Beginn den deutlich besseren Start. Zwar gelangen den Gästen zu Beginn des Spiels zwei Runs, mit denen sie zunächst eine frühe Führung übernahmen, die Braves schlugen jedoch mit drei Runs im ersten und weiteren fünf Runs im zweiten Inning zurück und lagen somit nach dem zweiten Spielabschnitt mit 8-2 in Front.

 

Braves Starting Pitcher Deniz Batista musste sodann zwar im dritten Inning seinerseits fünf Runs der Gäste gestatten, durch einen weiteren Run von Hendrik Slabsche lagen die Friedberger aber weiterhin mit 9-7 in Führung.

 

Sicherlich wäre für die Braves an diesem Tag mehr drin gewesen, hätte das Hauptaugenmerk nicht darauf gelegen, sämtliche verfügbaren Pitcher für den Liga Double Header zwei Tage später zu schonen.

 

Ausschließlich aus diesem Grund übernahm Manager Steffen Kurz ab dem vierten Inning für drei Spielabschnitte die Position des Werfers, musste aber insgesamt sieben Runs abgeben, die das Spiel letztlich zu Gunsten der Gäste drehten. Kurz wurde hierbei allerdings auch wiederholt von seiner Verteidigung im Stich gelassen, die an diesem Nachmittag einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte und in neun Inning ganze zwölf Errors produzierte.

 

Obwohl das Spiel den Braves nie völlig aus den Händen glitt und man selbst im letzten Inning bei geladenen Bases nochmals eine große Chance hatte, gewannen die Busters in einem unterhaltsamen, aber doch recht qualitätsarmen Spiel am Ende nicht unverdient mit 21-16.

 

Nach Manager Kurz kamen mit Hendrik Slabsche, Leon Rosenbecker und Lukas Stawinoga auch noch einige renommierte Pitcher zu Kurzeinsätzen auf dem Wurfhügel. Die Friedberger Offensive zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung, ohne dass einzelne Spieler besonders hervorstachen.

 

Im samstäglichen Double Header gegen die Zweitvertretung aus Kassel startete dann Leon Rosenbecker für die Braves auf dem Pitching Mound, musste aber anfänglich feststellen, dass das Spiel gegen den Tabellenletzten doch nicht so einfach werden sollte, wie es der Tabellenstand vermuten ließ.

 

Mit einigen sehenswerten Hits gelang den Gästen direkt im ersten Inning eine 3-0 Führung, die die Gastgeber allerdings postwendend mit vier eigenen Punkten konterten. Während die Gäste im zweiten Inning dann nicht mehr punkten konnten, ließ die Offensive der Wetterauer weitere fünf Runs folgen, die deren Führung auf 9-3 ausbaute und das Ergebnis doch wieder standesgemäß aussehen ließ.

 

Die Braves ließen im dritten Inning nochmals zwei Runs folgen und beendeten, nach einem weiteren Kasseler Punkt im fünften Spielabschnitt, mit drei zusätzlichen Punkten die Partie bei einem Aus im fünften Inning vorzeitig.

 

Leon Rosenbecker verblieb während des gesamten Spiels auf dem Pitching Mound und zeigte nach seinem wackeligen Beginn während des restlichen Spiels eine gute Leistung.

 

Für die Offensive der Braves, die aufgrund zahlreicher Ausfälle nur in der Minimalbesetzung von neun Spielern antreten konnten, zeigten Hendrik Slabsche, Deniz Batista und Barney Faminu mit jeweils drei Hits die stärksten Leistungen. Den beiden Letztgenannten gelang wie auch Catcher Lukas Stawinoga jeweils ein Homerun, Faminu bei geladenen Bases sogar ein Grand Slam.

 

In der zweiten Begegnung des Tages konnten die Braves schließlich noch schneller für eine Entscheidung sorgen. Gegen Starting Pitcher Hendrik Slabsche gelang den Gästen wenig, nur aufgrund eines Defensivfehlers der Braves konnten sie im zweiten Inning ihren einzigen Run der Partie erzielen.

 

Nachdem auch die Braves in den ersten beiden Innings noch etwas Ladehemmung zeigten und nur knapp mit 2-1 in Front lagen, brachen dann im dritten Inning alle Dämme.

 

Mit neun Runs konnte man die Partie bereits zu dessen Ende beim Ergebnis von 11-1 beenden. Hendrik Slabsche konnte hierbei nicht nur ein, wenn auch kurzes, Complete Game verzeichnen, sondern zeigte mit drei Hits auch die mit Abstand beste Offensivleistung der Wetterauer.

 

Nach einem spielfreien Pfingstwochenende müssen die Braves am 16. Juni ab 13 Uhr zum Spitzenspiel bei den Fulda Blackhorses antreten, bevor man dann in eine siebenwöchige Sommerpause geht.

 

Eine erfreuliche Leistung zeigte auch der Friedberger Nachwuchs am vergangenen Wochenende. Zwar verlor die Spielgemeinschaft der Braves mit den Gießen Busters auf der heimischen Seewiese mit 10-13 gegen den Lokalrivalen Bad Homburg Hornets, zeigte hierbei gegen den klassenhöheren Tabellenführer der Jugend-Verbandsliga aber eine sehr starke Leistung und führte sogar über weite Strecken des Spiels.

Tabelle

Home of the Braves. 

Come visit! 

Friedberg Braves Baseballclub 1987 e.V.

Adresse:

Schwalheimer Hauptstraße 18
61231 Bad Nauheim

Kontakt: 
Telefon: +49 6032 73214
Fax: +49 6039 990298
E-Mail: info@friedberg-braves.de